Babybrei

BabybreiBabybrei kann zusätzlich zum Stillen oder zur Säuglingsmilchnahrung gegeben werden. Wenn sie merken, dass die Händchen immer öfter in Richtung Mund wandern, ihr Baby anfängt zu sitzen und die ersten Zähne bekommt oder das Kind immer häufiger Mama und Papa beim Essen zusieht, dann ist der Zeitpunkt für Beikost, bzw. Babybrei gekommen.

Nach etwa sechs Monaten reicht die Muttermilch oder das Fläschchen alleine nicht mehr aus, um Ihrem Kind alle wichtigen Nährstoffe zu geben. Ihr Baby beginnt langsam, die Welt mit eigenen Augen zu entdecken. Mit Babybrei bekommt ihr Kind die Möglichkeit, neue Erfahrungen zu sammeln und neue Nahrungsmittel sowie Geschmackswelten zu entdecken.

Wichtig: Allergiegefährdete Babys sollen nach dem vollendeten 6. Monat die erste Bekanntschaft mit dem Löffel und mit neuen Lebensmitteln machen.

Schritt für Schritt lernt das Baby das Essen mit den Löffelchen. Also soll und kann es nicht gleich ein ganzes Gläschen Brei-Mahlzeit “verdrücken”. Für den Anfang reichen vier bis fünf Löffelchen Karottenbrei. Man kann Gläschen mit einer geringen Menge Frühkarotten für den Beikostbeginn im Handel kaufen.

Wichtig ist für den Beginn eine begrenzte Lebensmittelauswahl. Es reicht, wenn Sie mit einem Produkt anfangen und dann Woche für Woche neue Zutaten auf den Speisenplan bringen. Ihr Kind braucht Zeit, um sich mit dem neuen Geschmack und der unbekannten Textur anzufreunden. Außerdem bemerken Sie so eventuell auftretende Unverträglichkeiten.

Tipp: für den Beginn der Babybreieinführung, bzw. Beikosteinführung eignen sich Gläschen mit der Bezeichnung „A“ am besten, da sie ausschließlich allergenarme Zutaten und höchstes drei verschiedene Rohstoffe enthalten.

Karotten sind der unbestrittene Gemüse-Klassiker und das meistempfohlene erste Zufütterungsgemüse, denn sie schmecken süß. Bei manchen Kindern kann der Brei stark stopfend wirken und ist daher ideal bei häufigen dünnen Muttermilchstühlen und Durchfall.

Ungefähr nach zwei Wochen können Karotten durch Kartoffeln oder Reis ergänzt werden und nach einer weiteren Woche vervollständigt Fleisch das Baby-Menü.

Wenig empfehlenswert für Babys und Kleinkinder ist ein Essen ganz ohne Fleisch, denn Eisen ist wichtig für den Sauerstofftransport im Blut. Bei einem Mangel kann das zu einer Blutarmut führen und dadurch die Immunabwehr schwächen. Der Körper nimmt das wichtige Spurenelement aus Fleisch besser auf als aus Gemüse.

Weitere wichtige Eisenlieferanten sind Eigelb, Vollkorngetreide und grüne Erbsen, wobei diese Lebensmittel aber für die Säuglingsnahrung im ersten Lebensjahr nicht geeignet sind.

One Response to Babybrei

  1. Steffi says:

    Hallöchen
    Ich finde deinen Blogbeitrag sehr gut geschrieben und habe diesen auch auf meinem Blog verlinkt http://das-leben-und-die-welt.over-blog.de/article-baby-erster-brei-babynahrung-babybrei-ab-wann-babynahrung-kochen-107223293.html

    Ich hab meinem Kleinen am Anfang auch immer nur Karotte gegeben. Ist aber auch ein absoluter Klassiker in Kochbüchern 🙂

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