Milchnahrung

Babys, die nicht oder nur teilweise gestillt werden können, brauchen eine besondere Nahrung, die dem Vorbild Muttermilch und ihren wichtigsten Nährstoffen angepasst ist. Diese industriell hergestellte Babyfertignahrung wird unterteilt in Säuglingsanfangsnahrung, Folgenahrung und Beikost.

Der Organismus des Babys ist noch sehr empfindlich, sodass die Zusammensetzung von Milchnahrung für Säuglinge gesetzlich klar geregelt ist. Als Grundlage aller Milchnahrungen dient Kuhmilch, die wertvolles Eiweiß und Calcium liefert. Weil Kuhmilch aber in ihrer ursprünglichen Form für das empfindliche Bäuchlein von Babys und Kleinkindern noch nicht geeignet ist, wird sie insofern verändert, dass das Endprodukt dem Vorbild der Muttermilch möglichst nahe kommt. So wird die Milch zunächst im Eiweiß reduziert und schließlich mit Laktose oder anderen Kohlenhydraten, Vitaminen und Spurenelementen sowie mit Molkeneiweiß und hochwertigen Pflanzenölen ergänzt.

Um eine größtmögliche Natürlichkeit zu gewährleisten wird als Ausgangsprodukt ausschließlich streng kontrollierte Bio-Milch verwendet.

So werden nach dem Vorbild Muttermilch und aufgrund neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse Milchnahrungen mit langkettigen, mehrfach ungesättigten Fettsäuren (LCP) ergänzt, welche in den ersten Lebensmonaten die Entwicklung von Gehirn- und Nervenzellen sowie des Sehvermögens unterstützen. Nicht gestillte Säuglinge können in den ersten Lebensmonaten nicht ausreichend LCP (englisch: Long Chained Polyunsaturated Fatty Acids) produzieren oder über sonstige Nahrung aufnehmen, sodass sie dank der streng kontrollierten Zusammensetzungen von Milchnahrungen von dieser wichtigen Funktion ebenfalls profitieren.

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